Verbandsversammlung

Trinkwasserrechnung für 2020 erstmals nach neuem Tarifmodell

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In diesen Tagen werden Sie die Rechnung für den Trinkwasserverbrauch 2020 in Ihrem Briefkasten finden. Damit wird erstmals nach dem neuen Tarifmodell abgerechnet, das seit dem 01.01.2020 gilt. Bereits in der Vorauszahlungsrechnung für Trinkwasser, die Sie im Februar 2020 von uns erhalten haben, haben wir Sie über die neuen Trinkwassertarife informiert.

Die Verbandsversammlung des Verbandswasserwerkes hat das neue Tarifmodell in ihrer Sitzung am 05.11.2019 beschlossen und die Änderung der Allgemeinen Preisregelungen auf den Weg gebracht. Die neuen Preisregelungen wurden im Amtsblatt Nr. 11/2019 des Verbandswasserwerkes Bad Langensalza vom 19. 11. 2019 öffentlich bekannt gemacht und traten am 01.01.2020 in Kraft.

Der Trinkwasserpreis, den Sie für die Nutzung der Wasserversorgungsanlagen und den Wasserbezug zahlen, setzt sich ab dem 01.01.2020 zusammen aus:

  • Basispreis
  • Bereitstellungspreis
    und
  • Leistungspreis

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Arbeiten für Anschluss ans Fernwassernetz rund um Bad Langensalza kommen voran

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Auch wenn archäologische Funde, der Feldhamster und widerständige Grundstückseigentümer den Bau der neuen Fernwasserleitung nach Bad Langensalza beeinflussen, kommt er weiter voran. Wie bisher vorgesehen soll spätestens Anfang 2022 das kalkarme Wasser aus allen Hähnen sprudeln, die das Verbandswasserwerk beliefert.

In der jüngsten Versammlung des Trinkwasserzweckverbands erläuterte Werkleiter Matthias Vogt den Stand der Dinge. Demnach wird derzeit an der Verbindungsleitung von Gräfentonna nach Herbsleben gebaut. Sieben von acht Kilometern seien schon fertig, die Etappe könne wohl noch dieses Jahr abgeschlossen werden und damit vier Monate vor dem Plan.

Beim Landratsamt zur Genehmigung eingereicht sei der Plan für die neue Verbindungsleitung vom Ascharaer Kreuz – dem Übergabepunkt vom Fernwasserversorger an den örtlichen Verband – zum Hochbehälter am Roten Berg bei Henningsleben. Von hier aus läuft das Fernwasser künftig ins Bad Langensalzaer Netz. Bei diesem Teil habe es wegen fehlenden Zustimmungen von Grundeigentümern fünf Monate Verzögerung gegeben. Der Bau soll nun Anfang 2021 starten.

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Neuer Verbandsvorsitzender gewählt

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Die Verbandsversammlungen des Verbandswasserwerkes Bad Langensalza und des Abwasserzweckverbandes „Mittlere Unstrut“ haben in ihren jeweiligen Sitzungen am 17.07.2018 Herrn Matthias Reinz, Bürgermeister der Stadt Bad Langensalza, als neuen Verbandsvorsitzenden gewählt.

Ende der „harten“ Zeit rückt näher

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In der letzten Woche hat die Verbandsversammlung des Verbandswasserwerkes den Weg für einen weiteren Schritt in Richtung weicheres Trinkwasser bereitet. Die Verbandsräte stimmten dem Vertrag mit der Thüringer Fernwasserversorgung, der in den letzten Monaten verhandelt wurde, mit nur einer Gegenstimme zu. Damit kann dieser vom Verbandsvorsitzenden unterzeichnet werden, sobald die Fördermittel des Freistaates Thüringen für die Investitionen gesichert sind.

Wir haben dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die Sie hier im vollen Wortlaut lesen können. weiterlesen →

Weicheres Trinkwasser – Planungssicherheit für unsere Kunden

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In der Sonderausgabe unseres Kundenmagazins „Klar!“ zum Thema weicheres Trinkwasser hatten wir Sie im Juni 2016 über den damals aktuellen Stand informiert. Seitdem ist viel Zeit vergangen und Sie fragen zu Recht: Was ist aus der Strategie zur Versorgung mit weicherem Trinkwasser geworden und wo steht das Verbandswasserwerk mit seinen Plänen heute?

Wir wollen Ihnen nachfolgend die Entwicklungen und Entscheidungen der letzten anderthalb Jahre im Zweckverband kurz erläutern.

Die Verbandsversammlung hat in ihrer Sitzung am 29.11.2016 die Grundsatzentscheidung zur Umstellung auf eine Versorgung mit Trinkwasser geringerer Härte gefasst. Die Werkleitung wurde beauftragt, unter Berücksichtigung der neuen Möglichkeiten durch den Beitritt der Gemeinde Dachwig zum 01.01.2017  die bisherige Konzeption bis Februar 2017 zu überarbeiten. Durch die Erweiterung des Verbandsgebietes hat das Verbandswasserwerk in Dachwig erstmals den direkten Zugang zum thüringer Fernwassersystem.

Zum Zeitpunkt der Verbandsversammlung lag die bereits im November 2015 beantragte Baugenehmigung für die Enthärtungsanlage am Wasserwerk Golken in Bad Langensalza wie auch die Genehmigung zur Einleitung des Abwasser – des beim Filtern entstehenden Konzentrates – in die Salza noch nicht vor. Die Verbandsversammlung konnte deshalb noch nicht zugunsten einer der Varianten entscheiden, die wir Ihnen auch im Kundenmagazin vorgestellt haben.

Parallel zur Entwicklung der Trinkwasserkonzeption in Richtung Enthärtungsanlage waren wir laufend in Gesprächen mit der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW). Im Rahmen dieser Verhandlungen konnten wir einerseits günstige Konditionen für den Einkauf von Fernwasser erreichen. Andererseits wurden bei Beratungen im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) Ende Januar 2017 Fördermittel für einen Anschluss des Verbandsgebietes an das thüringer Fernwassersystem in Aussicht gestellt. Insgesamt könnte der Zweckverband bis zu 4 Millionen Euro für die Investitionen in eine reine Fernwasserversorgung erhalten. weiterlesen →

Weicheres Trinkwasser wird kommen

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Seit etwa vier Jahren haben sich die Verbandsgremien des Verbandswasserwerkes mit dem Thema „Weicheres Trinkwasser im Versorgungsgebiet“ beschäftigt. In unserem Sonderheft zum Thema, das wir im Juli 2016 herausgegeben haben, informierten wir Sie über die möglichen Varianten und die damit verbundenen Kosten.

Am 29. November hat nun die Verbandsversammlung die Grundsatzentscheidung getroffen, die Versorgung im Verbandsgebiet auf  Trinkwasser mit geringerer Härte umzustellen. Die Werkleitung hat den Auftrag erhalten, die bekannten Varianten zu überprüfen und auf den aktuellen Stand zu bringen. Insbesondere durch den Beitritt der Gemeinde Dachwig zum Verbandswasserwerk ab dem 01. Januar 2017 ergeben sich neue Möglichkeiten über die bisherigen Varianten hinaus. Auch die Kosten der einzelnen Varianten sind neu zu betrachten.

Der Verbandsvorsitzende machte in der Sitzung der Verbandsversammlung deutlich, dass es im Verbandsgebiet auf Dauer keine unterschiedliche Trinkwasserhärte geben wird. Das heißt, das gesamte Verbandsgebiet soll künftig einheitlich mit weicherem Trinkwasser versorgt werden.

Der Verbandsversammlung obliegt es zu entscheiden, wie die Umstellung im Verbandsgebiet kurzfristig  unter Einhaltung der Vorgaben der Trinkwasserverordnung dauerhaft möglich ist.

Wir werden Sie hier und in unserer Kundenzeitschrift zum Thema auf dem Laufenden halten.
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