Schwerpunkt: Weicheres Trinkwasser

Spülung des Trinkwassernetzes im Versorgungsgebiet

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In Vorbereitung der Umstellung auf eine Versorgung mit Trinkwasser geringerer Härte, das von der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) bezogen werden soll, haben wir weitreichende Materialuntersuchungen an den bestehenden Rohrleitungssystemen durchgeführt. Dabei sind die möglichen Auswirkungen des weichen Wassers auf das verbandseigene Leitungsnetz analysiert worden. Wir haben unsere Kunden dazu bereits Anfang dieses Jahres informiert.

Das Verbandswasserwerk wird in der Zeit vom 26.04. bis 18.06.2021 eine Spülung des Rohrnetzes zur Entfernung von Ablagerungen in den Trinkwasserleitungen und zur Sicherung der Trinkwasserqualität durchführen. weiterlesen →

Arbeiten für Anschluss ans Fernwassernetz rund um Bad Langensalza kommen voran

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Auch wenn archäologische Funde, der Feldhamster und widerständige Grundstückseigentümer den Bau der neuen Fernwasserleitung nach Bad Langensalza beeinflussen, kommt er weiter voran. Wie bisher vorgesehen soll spätestens Anfang 2022 das kalkarme Wasser aus allen Hähnen sprudeln, die das Verbandswasserwerk beliefert.

In der jüngsten Versammlung des Trinkwasserzweckverbands erläuterte Werkleiter Matthias Vogt den Stand der Dinge. Demnach wird derzeit an der Verbindungsleitung von Gräfentonna nach Herbsleben gebaut. Sieben von acht Kilometern seien schon fertig, die Etappe könne wohl noch dieses Jahr abgeschlossen werden und damit vier Monate vor dem Plan.

Beim Landratsamt zur Genehmigung eingereicht sei der Plan für die neue Verbindungsleitung vom Ascharaer Kreuz – dem Übergabepunkt vom Fernwasserversorger an den örtlichen Verband – zum Hochbehälter am Roten Berg bei Henningsleben. Von hier aus läuft das Fernwasser künftig ins Bad Langensalzaer Netz. Bei diesem Teil habe es wegen fehlenden Zustimmungen von Grundeigentümern fünf Monate Verzögerung gegeben. Der Bau soll nun Anfang 2021 starten.

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„Weiches Wasser bricht den Stein…“

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Symbolisch sprudelte Wasser… – frisches, klares – und vor allem! – weiches Wasser. Dafür arbeiteten die Bürgermeister Reinhard Mascher (Herbsleben) und Marko Wartmann (Großvargula) Hand in Hand und drückten den roten Knopf. So, wie es überhaupt in Sachen „weiches Wasser“ eine große, gemeinschaftliche Anstrengung gab, die nun zum ersten sichtbaren Ergebnis führte.

Es war ein langer Weg bis zu diesem, für Herbsleben und Großvargula durchaus historischen Moment: Seit 30. August werden die Gemeinden mit Wasser aus der Ohratalsperre versorgt. Damit sind sie die ersten Orte, der von der Zusammenarbeit des Zweckverbandes mit der Thüringer Fernwasserversorgung profitieren. Bis 2022 sollen dann alle 36.000 Bewohner im Verbandsgebiet in den Genuss des weichen Wassers kommen.

Werkleiter Matthias Vogt erinnerte beim symbolischen Versorgungsstart daran, dass vor mehr als 100 Jahren die öffentliche Trinkwasserversorgung in Herbsleben begann und nun schon seit 26 Jahren das Verbandswasserwerk Bad Langensalza dafür zuständig ist. Für eine spürbare Verbesserung der Wasserqualität und eine stets stabile Versorgung seiner Gemeinde mit Fernwasser habe sich vor allem Bürgermeister Mascher verdient gemacht, der seit 2012 im Amt ist. Sein Engagement in dieser Sache dürfte maßgeblicher Grund für seine Wiederwahl 2018 gewesen sein, erinnerte Werkleiter Vogt: „…aber dennoch: Am Anfang standen auch wir seinem Ansinnen eher skeptisch gegenüber.“ Deshalb, weil es um eine Entscheidung ging, die für den gesamten Verband zu treffen war „und für die nachfolgenden Generationen“, so Vogt.  Das „Ja“ zum Fernwasser war eine endgültige Wahl. Sie sei aber auch getroffen worden, weil die Kunden des Zweckverbandes immer höhere Anforderungen an das Lebensmittel Nr. 1, ans Trinkwasser, stellten. Die waren aber nicht aus den bisher genutzten Quellen und dem bestehenden Versorgungssystem zu sichern. weiterlesen →

Ein Stein im Brett dank weichem Wasser

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Drei Jahre Bauzeit. 8,9 Mio. Euro Investitionen. Und zum guten Schluss hat dann ab 2022 das Verbandswasserwerk Bad Langensalza bei seinen Kunden in 40 Orten des Kreises nicht nur ein Stein im Brett, sondern auch bestes Wasser aus der Ohratalsperre im Angebot.

Eine steife Brise wehte über die Gothaer Höhe südlich von Herbsleben, als das wohl wichtigste Vorhaben in der Geschichte des Verbandswasserwerkes am letzten Februartag startete. Es ging um nicht mehr und nicht weniger als ums „weiche“ Wasser.

Seit alters fördern die Quellen in und um Bad Langensalza hartes Wasser. Solches von fast 40° Deutscher Härte. Das sicherte der Rosenstadt einen Spitzenplatz in deutschen Wasser-Ranking.

Aber ansonsten konnten die Kunden nicht genug klagen, kontaminierte Kalk die Kaffee- und Waschmaschinen, Geschirrspüler, Wasserkocher, Rohre. Abhilfe schaffte nur der Einsatz diverser Chemie. Ein teures, ein die Umwelt belastendes Vorgehen. Das betraf dann den Verband selbst und seine Kläranlage. Deshalb, weil solch kalziumreiches H2O quasi immer absolut keimfrei ist, denn dessen basisches Milieu bekommt Bakterien nicht. Auch jenen nicht, deren vornehmste Aufgabe in der Kläranlage ist, für sauberes Wasser zu sorgen. weiterlesen →

Stellenausschreibungen VWW

„Die wichtigste Investition in der Geschichte des Verbandes“

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Wirtschaftsplan des Verbandswasserwerkes Bad Langensalza für 2019 weist erste Arbeiten für den Fernwasseranschluss aus

2019 beginnen die Arbeiten für den Anschluss ans Fernwassernetz. Das Projekt, das Ende 2021 abgeschlossen sein soll, sei „die wichtigste Investition in der Geschichte des Verbandes“ und habe deshalb oberste Priorität, erklärte Matthias Vogt, Werkleiter des Verbandswasserwerks Bad Langensalza und des Abwasserzweckverbandes „Mittlere Unstrut“. Dafür sind insgesamt 8,9 Mio. € vorgesehen, von denen 4 Mio. € aus Fördermitteln als Zuschuss des Freistaates fließen.

„Wegen des Fernwasser-Projektes haben wir die Ortsnetzmaßnahmen auf das absolut notwendige Maß für 2019 und 2020 reduziert, um den finanziellen Rahmen nicht zu überspannen.“ weiterlesen →

WEICHERES TRINKWASSER

Investitionen für weicheres Trinkwasser beginnen

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Am 6. Dezember 2018 unterzeichnete das Verbandswasserwerk Bad Langensalza den Vertrag zur Fernwasserlieferung. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass bis 2022 alle Kunden des Zweckverbandes weiches Wasser bekommen. Dafür sind bis dahin u. a. 30 km Trinkwasserleitungen zu bauen.

So verbindet dann eine 4,7 km lange Leitung den noch zu bauenden Übergabepunkt am Ascharaer Kreuz mit dem Hochbehälter Roter Berg, damit Bad Langensalza versorgt werden kann (Teilobjekt 1). Dafür wird ein Verteilerschacht am Hochbehälter errichtet und sind technologische Anpassungen am Schieberhaus des Hochbehälters Roter Berg nötig.

Zur Versorgung von Bad Tennstedt/Herbsleben wird über 7,6 km eine Leitung zwischen Gräfentonna und Herbsleben/Kleinvargula gebaut sowie eine Druckerhöhungsstation in Gräfentonna und ein Verteilerschacht in Herbsleben (Teilobjekt 2).

Fernwasser für Herbsleben/Großvargula fließt künftig über eine 3 km lange Leitung zwischen den Hochbehältern Dachwig und Herbsleben. Dazu entsteht außerdem eine Druckerhöhungsstation am Hochbehälter Dachwig und der Zulauf am Hochbehälter Herbsleben wird angepasst (Teilobjekt 3). weiterlesen →

Fernwasserliefervertrag unterzeichnet

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Die Partnerschaft zwischen der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) und dem Verbandswasserwerk Bad Langensalza ist besiegelt. Thomas Stepputat, Geschäftsführer der TFW, und Verbandsvorsitzender Matthias Reinz unterzeichneten gestern Mittag den Kaufvertrag über Fernwasser, der bis zum Jahr 2039 und darüber hinaus die Versorgung unseres Verbandsgebietes mit Trinkwasser geringerer Härte (dann ca. 4° dH) sicher stellen wird.

Den historischen Vertragsschluss verfolgten unter anderem Thomas Wagner vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, das insgesamt 4,0 Mio. € Fördermittel für die notwendigen Investitionen im Zweckverband bereitstellt, Bernhard Schönau, der bis Ende Juni 2018 als Verbandsvorsitzender die Umstellung auf weicheres Trinkwasser maßgeblich vorantrieb, sowie die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden Bad Tennstedt, Dachwig, Herbsleben, Kirchheilingen, Neunheilingen, Schönstedt, Sundhausen und Tonna.

Der Vertrag umfasst zunächst die Versorgung der Gemeinde Dachwig ab dem 01.01.2019 und ab 2022 des gesamten Verbandsgebietes. Dann wird nach unseren Planungen die Anbindung an das Versorgungsnetz der TFW über Westhausen und das Übergabebauwerk am Ascharaer Kreuz bis zum Hochbehälter Roter Berg hergestellt sein. weiterlesen →

Ende der „harten“ Zeit rückt näher

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In der letzten Woche hat die Verbandsversammlung des Verbandswasserwerkes den Weg für einen weiteren Schritt in Richtung weicheres Trinkwasser bereitet. Die Verbandsräte stimmten dem Vertrag mit der Thüringer Fernwasserversorgung, der in den letzten Monaten verhandelt wurde, mit nur einer Gegenstimme zu. Damit kann dieser vom Verbandsvorsitzenden unterzeichnet werden, sobald die Fördermittel des Freistaates Thüringen für die Investitionen gesichert sind.

Wir haben dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die Sie hier im vollen Wortlaut lesen können. weiterlesen →

Weicheres Trinkwasser – Planungssicherheit für unsere Kunden

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In der Sonderausgabe unseres Kundenmagazins „Klar!“ zum Thema weicheres Trinkwasser hatten wir Sie im Juni 2016 über den damals aktuellen Stand informiert. Seitdem ist viel Zeit vergangen und Sie fragen zu Recht: Was ist aus der Strategie zur Versorgung mit weicherem Trinkwasser geworden und wo steht das Verbandswasserwerk mit seinen Plänen heute?

Wir wollen Ihnen nachfolgend die Entwicklungen und Entscheidungen der letzten anderthalb Jahre im Zweckverband kurz erläutern.

Die Verbandsversammlung hat in ihrer Sitzung am 29.11.2016 die Grundsatzentscheidung zur Umstellung auf eine Versorgung mit Trinkwasser geringerer Härte gefasst. Die Werkleitung wurde beauftragt, unter Berücksichtigung der neuen Möglichkeiten durch den Beitritt der Gemeinde Dachwig zum 01.01.2017  die bisherige Konzeption bis Februar 2017 zu überarbeiten. Durch die Erweiterung des Verbandsgebietes hat das Verbandswasserwerk in Dachwig erstmals den direkten Zugang zum thüringer Fernwassersystem.

Zum Zeitpunkt der Verbandsversammlung lag die bereits im November 2015 beantragte Baugenehmigung für die Enthärtungsanlage am Wasserwerk Golken in Bad Langensalza wie auch die Genehmigung zur Einleitung des Abwasser – des beim Filtern entstehenden Konzentrates – in die Salza noch nicht vor. Die Verbandsversammlung konnte deshalb noch nicht zugunsten einer der Varianten entscheiden, die wir Ihnen auch im Kundenmagazin vorgestellt haben.

Parallel zur Entwicklung der Trinkwasserkonzeption in Richtung Enthärtungsanlage waren wir laufend in Gesprächen mit der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW). Im Rahmen dieser Verhandlungen konnten wir einerseits günstige Konditionen für den Einkauf von Fernwasser erreichen. Andererseits wurden bei Beratungen im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) Ende Januar 2017 Fördermittel für einen Anschluss des Verbandsgebietes an das thüringer Fernwassersystem in Aussicht gestellt. Insgesamt könnte der Zweckverband bis zu 4 Millionen Euro für die Investitionen in eine reine Fernwasserversorgung erhalten. weiterlesen →

Thüringer Allgemeine: ADIB-Gruppe drängt auf baldige Entscheidung in Sachen weiches Wasser

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Auch für unsere Geschäftskunden ist der Wunsch nach weicherem Trinkwasser ein Thema. Alexander Volkmann von der Thüringer Allgemeinen besuchte die ADIB. weiterlesen →