Investition

Wir suchen Verstärkung für unser Team: Ingenieur (m/w/d) für die Projektsteuerung und -betreuung der Investitionsmaßnahmen

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Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verstärkung unseres Teams einen Ingenieur (m/w/d) für die Projektsteuerung und -betreuung der Investitionsmaßnahmen des Abwasserzweckverbandes „Mittlere Unstrut“ in Vollzeit.

Arbeiten für Anschluss ans Fernwassernetz rund um Bad Langensalza kommen voran

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Auch wenn archäologische Funde, der Feldhamster und widerständige Grundstückseigentümer den Bau der neuen Fernwasserleitung nach Bad Langensalza beeinflussen, kommt er weiter voran. Wie bisher vorgesehen soll spätestens Anfang 2022 das kalkarme Wasser aus allen Hähnen sprudeln, die das Verbandswasserwerk beliefert.

In der jüngsten Versammlung des Trinkwasserzweckverbands erläuterte Werkleiter Matthias Vogt den Stand der Dinge. Demnach wird derzeit an der Verbindungsleitung von Gräfentonna nach Herbsleben gebaut. Sieben von acht Kilometern seien schon fertig, die Etappe könne wohl noch dieses Jahr abgeschlossen werden und damit vier Monate vor dem Plan.

Beim Landratsamt zur Genehmigung eingereicht sei der Plan für die neue Verbindungsleitung vom Ascharaer Kreuz – dem Übergabepunkt vom Fernwasserversorger an den örtlichen Verband – zum Hochbehälter am Roten Berg bei Henningsleben. Von hier aus läuft das Fernwasser künftig ins Bad Langensalzaer Netz. Bei diesem Teil habe es wegen fehlenden Zustimmungen von Grundeigentümern fünf Monate Verzögerung gegeben. Der Bau soll nun Anfang 2021 starten.

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„Weiches Wasser bricht den Stein…“

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Symbolisch sprudelte Wasser… – frisches, klares – und vor allem! – weiches Wasser. Dafür arbeiteten die Bürgermeister Reinhard Mascher (Herbsleben) und Marko Wartmann (Großvargula) Hand in Hand und drückten den roten Knopf. So, wie es überhaupt in Sachen „weiches Wasser“ eine große, gemeinschaftliche Anstrengung gab, die nun zum ersten sichtbaren Ergebnis führte.

Es war ein langer Weg bis zu diesem, für Herbsleben und Großvargula durchaus historischen Moment: Seit 30. August werden die Gemeinden mit Wasser aus der Ohratalsperre versorgt. Damit sind sie die ersten Orte, der von der Zusammenarbeit des Zweckverbandes mit der Thüringer Fernwasserversorgung profitieren. Bis 2022 sollen dann alle 36.000 Bewohner im Verbandsgebiet in den Genuss des weichen Wassers kommen.

Werkleiter Matthias Vogt erinnerte beim symbolischen Versorgungsstart daran, dass vor mehr als 100 Jahren die öffentliche Trinkwasserversorgung in Herbsleben begann und nun schon seit 26 Jahren das Verbandswasserwerk Bad Langensalza dafür zuständig ist. Für eine spürbare Verbesserung der Wasserqualität und eine stets stabile Versorgung seiner Gemeinde mit Fernwasser habe sich vor allem Bürgermeister Mascher verdient gemacht, der seit 2012 im Amt ist. Sein Engagement in dieser Sache dürfte maßgeblicher Grund für seine Wiederwahl 2018 gewesen sein, erinnerte Werkleiter Vogt: „…aber dennoch: Am Anfang standen auch wir seinem Ansinnen eher skeptisch gegenüber.“ Deshalb, weil es um eine Entscheidung ging, die für den gesamten Verband zu treffen war „und für die nachfolgenden Generationen“, so Vogt.  Das „Ja“ zum Fernwasser war eine endgültige Wahl. Sie sei aber auch getroffen worden, weil die Kunden des Zweckverbandes immer höhere Anforderungen an das Lebensmittel Nr. 1, ans Trinkwasser, stellten. Die waren aber nicht aus den bisher genutzten Quellen und dem bestehenden Versorgungssystem zu sichern. weiterlesen →

Ein Stein im Brett dank weichem Wasser

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Drei Jahre Bauzeit. 8,9 Mio. Euro Investitionen. Und zum guten Schluss hat dann ab 2022 das Verbandswasserwerk Bad Langensalza bei seinen Kunden in 40 Orten des Kreises nicht nur ein Stein im Brett, sondern auch bestes Wasser aus der Ohratalsperre im Angebot.

Eine steife Brise wehte über die Gothaer Höhe südlich von Herbsleben, als das wohl wichtigste Vorhaben in der Geschichte des Verbandswasserwerkes am letzten Februartag startete. Es ging um nicht mehr und nicht weniger als ums „weiche“ Wasser.

Seit alters fördern die Quellen in und um Bad Langensalza hartes Wasser. Solches von fast 40° Deutscher Härte. Das sicherte der Rosenstadt einen Spitzenplatz in deutschen Wasser-Ranking.

Aber ansonsten konnten die Kunden nicht genug klagen, kontaminierte Kalk die Kaffee- und Waschmaschinen, Geschirrspüler, Wasserkocher, Rohre. Abhilfe schaffte nur der Einsatz diverser Chemie. Ein teures, ein die Umwelt belastendes Vorgehen. Das betraf dann den Verband selbst und seine Kläranlage. Deshalb, weil solch kalziumreiches H2O quasi immer absolut keimfrei ist, denn dessen basisches Milieu bekommt Bakterien nicht. Auch jenen nicht, deren vornehmste Aufgabe in der Kläranlage ist, für sauberes Wasser zu sorgen. weiterlesen →

Stellenausschreibungen VWW

„Die wichtigste Investition in der Geschichte des Verbandes“

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Wirtschaftsplan des Verbandswasserwerkes Bad Langensalza für 2019 weist erste Arbeiten für den Fernwasseranschluss aus

2019 beginnen die Arbeiten für den Anschluss ans Fernwassernetz. Das Projekt, das Ende 2021 abgeschlossen sein soll, sei „die wichtigste Investition in der Geschichte des Verbandes“ und habe deshalb oberste Priorität, erklärte Matthias Vogt, Werkleiter des Verbandswasserwerks Bad Langensalza und des Abwasserzweckverbandes „Mittlere Unstrut“. Dafür sind insgesamt 8,9 Mio. € vorgesehen, von denen 4 Mio. € aus Fördermitteln als Zuschuss des Freistaates fließen.

„Wegen des Fernwasser-Projektes haben wir die Ortsnetzmaßnahmen auf das absolut notwendige Maß für 2019 und 2020 reduziert, um den finanziellen Rahmen nicht zu überspannen.“ weiterlesen →

WEICHERES TRINKWASSER

Investitionen für weicheres Trinkwasser beginnen

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Am 6. Dezember 2018 unterzeichnete das Verbandswasserwerk Bad Langensalza den Vertrag zur Fernwasserlieferung. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass bis 2022 alle Kunden des Zweckverbandes weiches Wasser bekommen. Dafür sind bis dahin u. a. 30 km Trinkwasserleitungen zu bauen.

So verbindet dann eine 4,7 km lange Leitung den noch zu bauenden Übergabepunkt am Ascharaer Kreuz mit dem Hochbehälter Roter Berg, damit Bad Langensalza versorgt werden kann (Teilobjekt 1). Dafür wird ein Verteilerschacht am Hochbehälter errichtet und sind technologische Anpassungen am Schieberhaus des Hochbehälters Roter Berg nötig.

Zur Versorgung von Bad Tennstedt/Herbsleben wird über 7,6 km eine Leitung zwischen Gräfentonna und Herbsleben/Kleinvargula gebaut sowie eine Druckerhöhungsstation in Gräfentonna und ein Verteilerschacht in Herbsleben (Teilobjekt 2).

Fernwasser für Herbsleben/Großvargula fließt künftig über eine 3 km lange Leitung zwischen den Hochbehältern Dachwig und Herbsleben. Dazu entsteht außerdem eine Druckerhöhungsstation am Hochbehälter Dachwig und der Zulauf am Hochbehälter Herbsleben wird angepasst (Teilobjekt 3). weiterlesen →

Abwasserpumpwerk Illeben in Betrieb genommen

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Am 04.05. nahmen in Illeben Verbandsvorsitzender Bernhard Schönau, Illebens Ortsteilbürgemeister Michael Fischer, Werkleiter Matthias Vogt und die baubeteiligten Firmen einen ersten Teil des Ortsnetzes, das Abwasserpumpwerk und den Verbindungssammler zur Verbandskläranlage Bad Langensalza feierlich in Betrieb. Beim Durchschneiden des Bandes waren auch die Einwohner des Bad Langensalzaer Ortsteils zahlreich vertreten.

Der nun angeschlossene Teilbereich des Ortsnetzes Illeben (Zum Stiegel und Ölweg) ist nur der erste Schritt für die Investitionen, die der Abwasserzweckverband in den südlichen Ortsteilen – Illeben, Eckardtsleben, Aschara – in den nächsten Jahren plant. Derzeit kann etwa ein Viertel der Illebener Einwohner das neue Abwassersystem nutzen. Der Abschluss des zweiten Bauabschnitts in Illeben ist für 2019 geplant.

Ziel des Abwasserzweckverbandes ist es, in den nächsten Jahren etwa 900 Einwohner an die Verbandskläranlage Bad Langensalza anzuschließen. Die Investitionsvorhaben beruhen auf den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Der Freistaat Thüringen reicht hierfür Fördermittel zur Verbesserung der Gewässergüte aus. weiterlesen →